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Pflege

Periorale Dermatitis – Stewardessen Krankheit – Behandlung und Tipps

Montag, der 23. April 2018
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Periorale Dermatitis – Stewardessen Krankheit

Behandlung und Tipps

Wer diese Erkrankung der Haut schon einmal hatte, der weiß wie nervig und hartnäckig sie ist. Sie gilt als ungefährlich und nicht ansteckend, stellt jedoch die eigenen Nerven sehr auf die Probe. In diesem Artikel erhält du Tipps zur Pflege und Behandlung der Perioralen Dermatitis.

Symptome

Typische Merkmale der Perioralen Dermatitis sind rote, schuppige und juckende Stellen um den Augen-, den Nasen- oder den Mundbereich. Oft kann es auch vorkommen, dass kleine Ekzeme oder Pickelchen  auftreten.

Ursache

Seinen Ursprung hat diese Krankheit in Amerika. Da dort schon in frühen Jahren bei der weiblichen Bevölkerung und insbesondere bei den Stewardessen intensiv kosmetische Produkte benutzt wurden. Als auch in der restlichen Welt immer mehr kosmetische Produkte auf den Markt kamen und gekauft wurden, nahm auch in anderen Ländern diese Krankheit vermehrt zu.

Grundsätzlich handelt es sich bei der Perioralen Dermatitis um eine Hautbarrierestörung die durch den intensiven Gebrauch von kosmetischen Produkten hervorgerufen wird. Hat man mir früher gesagt: ” Ben, benutze nicht so viele Pflegeprodukte!”, so habe ich meistens mit den Augen gerollt. Heute weiß ich, das  dahinter doch etwas steckt!

Die meist chemischen Inhaltsstoffe sowie Duft- und Farbstoffe reizen die Haut, was dazu führt dass eine Hautschicht irgendwann nicht mehr komplett geschlossen ist. In dieser “offenen” Hautschicht können sich Bakterien festsetzen und durch die falsche Behandlung vermehren.

Da diese Krankheit meist bei Stewardessen durch den hohen Gebrauch von Kosmetika auftritt, wird diese Krankheit auch oft “Stewardessen Krankheit” genannt. Auch “Mundrose” wird oft als Namen verwendet.

Behandlung der perioralen Dermatitis

Zunächst wird einem meistens eine cortisonhaltige Creme verschrieben, in der Hoffnung die Entzündung so eindämmen zu können. In den meisten Fällen klappt dies leider nicht. So auch bei mir! Ich habe aktuell eine komplette Tube verbraucht und die Periorale Dermatitis immer noch nicht besiegt. Nachdem man merkt, dass die Rötungen etc. durch das Kortison zurück gegangen sind hört man meistens auf, die Creme zu benutzen (schließlich kann man die Creme nicht andauernd anwenden, da Kortison auf Dauer nicht gesund ist). Schnell merkt man jedoch, dass der Ausschlag zurück kommt!

 

Meine Tipps

  • Schwarzer Tee

Ich habe es am Anfang nicht ganz glauben können, doch es stimmt. Schwarzer Tee hilft gegen das Jucken und Ziehen und lässt den Ausschlag (wenn auch sehr langsam) zurück gehen.

Übergieße einen Teebeutel Schwarzen Tee mit heißem Wasser und lass dies in einer kleinen Tasse ca. 15 Minuten ziehen. Sobald die Lösung kalt ist, kannst du mit Wattepads die roten Stellen 10 Minuten bedecken. Die Gerbstoffe des Schwarzen Tees sorgen dafür, dass die Entzündung gehemmt wird und der Juckreiz zurück geht. Am besten wiederholst du dies 2-3 mal am Tag.

  • Nulltherapie

Ich kann nur jedem der diesen Ausschlag einmal bekommt ans Herz legen absolut nichts, aber auch gar nichts an Kosmetikprodukten zu verwenden. Solltest du doch Make Up etc. wieder benutzen, so wirst du sehen, dass der Ausschlag wieder volle Kanne zurück kommen wird. Du hast ihn damit sozusagen gefüttert! Am besten wäschst du dein Gesicht ausschließlich mit normalen Leitungswasser und trocknest es mit einem frischen Tuch ab. Anschließend kannst du ein wenig Avené Thermalwasserspray auf deine Haut geben. Dieses Spray beruhigt durch die hohe Konzentration an Mineralien die betroffenen Stellen.

  • Produkte für eine übersensible Haut

Generell habe ich durch diesen Ausschlag gelernt, dass man die Haut pflegen und schützen muss. Mit Pflegen meine ich, darauf zu achten was für Produkte man kauft. Wer wie ich eine sensible Haut hat, der sollte Produkte ohne Duft-, Farbe- und Konservierungsstoffe nutzen. Anbieten tun sich dort am besten die Marken Avené sowie La Roche Posay mit deren Serien für eine übersensible Haut.

Photo by Sam Burriss on Unsplash

 

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